Freitag, 28. April 2017

Nala – Nele – Nellie, ein und der selbe Hund

Nala – Nele – Nellie, ein und der selbe Hund, 
Eine wahre Freundin, wunderbar, schwungvoll und agil… Ich stelle sie oft als “ein-Spring-ins-Feld!” vor, denn sie ist es im wahrsten Sinne des Wortes. Sie springt aus dem Stand heraus hoch und weit. Sie ist mit ihren nun 6 Jahren voller Leben und Neugier, wenn sie sich in Sicherheit wiegt. Im Haus selbst ist sie eine sehr ruhige Hündin, irgendwie seniorengerecht.  Die beiden Hundekissen bedeuten für sie auch absolute Sicherheit. 

Sie hat sich eng an mich gebunden, und ich werde ihr Vertrauen, dass sie mir schenkt, nicht enttäuschen. Mein Mann nennt Nellie oft “mein Schatten, mein Hatchiko!” Sie ist am Glücklichsten, wenn sie bei mir ist. Wenn ich nicht zu Hause bin, dann legt sie sich gerne ans Bodentiefe Fenster in die Sonne und wartet. Sobald sie sieht, dass ich komme, zirkelt sie schon an der Haustür. Mittlerweile begrüsst Sie mich mit vor Freude vergnüglichem Piepen. Das Piepen kam langsam mit der Zeit dazu.  Sie umtänzelt meine Beine und fordert ihre Lieblingsstreichelei ein. Ich sitze dann auf der untersten Stufe der Treppe, und gebe ihr genau das.… und dies so lang wie möglich. 

In den ersten Wochen bei uns, ging mein Mann  früh hinunter und öffnete die Terrassentür für die morgendlichen Rituale der Hunde.  Dabei zog er die Flurtür hinter sich zu. Was macht Nellie nachdem sie draußen war? Sie lief rein, Flurtür geschlossen - warum?, lief raus, suchte ein Loch im Gartenzaun, entwischte, aber nicht um wegzurennen. Mein Mann fand sie vor unserer Haustür. Was macht Nellie nachdem sich die Haustür öffnete? Sie peest die Treppe hoch und springt voller Freude zu mir ins Bett. Dies passierte oft, so dass nun die Türen offen bleiben. Sie freut sich immer sehr, wenn ich aufwache, und hüpft bescheiden auf das Bett, um sich für ein paar Minuten an mich zu kuscheln. Auch ein Ritual nun.
Sie ist nach wie vor ein aengstlicher Hunde-Typ, und man merkt ihr an, wie anstrengend so manch eine Situation fuer sie ist. Jeder versucht sie zu locken, so manch einem Besucher gelingt es sie zu streicheln. Sie schaut dabei immer wieder zu mir, sucht den Blick, ob dies denn auch alles in Ordnung ist. Sie beobachtet sehr intensiv. Keine Bewegung, keine Emotionen ihres geliebten Menschen entgeht ihr. Vertrauen kommt bei ihr nur über Zeit. Nun darf auch endlich unser Nachbar sie streicheln. Enge Räumlichkeiten machen ihr zu schaffen. Sie kalkuliert ihre Flucht. Man sieht es ihr förmlich an wie hin- und hergerissen sie ist. Wir bleiben ruhig und entspannt. 

Den Loewenanteil der Streicheleinhieten holt sie sich bei mir, aber auch bei unseren älteren Hundedame, der souveraenen und 12 Jahre alten Cora-Lee. Cora-Lee war es auch die Nellie ganz entspannt und schwanzwedelnd das “Willkommen-zu-Hause” zugerufen hat, und ihr bestätigte, dass dies eine superfreundliches Doggie-Haus mit großem Garten ist.
In der ersten Zeit hat Nellie sich hinter Cora-Lee versteckt – in jeder Situation. Wir haben gleich bemerkt, dass man bei Nellie nicht direkt auf sie zugehen kann, sondern dass, wenn wir etwas von ihr wollen, sie indirekt auf uns zukommt, nach der höflichen Hundeart eben. Ein Quirk von ihr mit dem man aber gut umgehen kann. Für meinen schwerbehinderten Mann ist es allerdings nicht so leicht, weil er leider langsame und abrupte – und von Nellie's Sicht aus bedrohliche - Bewegungen macht. Nellie hingegen macht rasante Bewegungen, reagiert also eher hektisch. Auf dieser Begegnungsebene wird es länger zwischen den beiden dauern. Sitzt mein Mann, dann ist die Welt in Ordnung. Sie trinkt übrigens grundsätzlich das Wasser hektisch, und hat jedes Mal etwas davon in ihrer Luftroehre. Ich bin gespannt, wann sich diese Hektik legt. Wir sehen aber nach fünf Monaten bei uns, wie weit sie schon gekommen ist, und sind voller Zuversicht das sie durch Cora-Lee und mich mit jedem Tag ein bisschen mehr entspannt.
Sie liebt es im Auto der Beifahrer zu sein! Wir fahren viel zu verschiedenen

Ausflugsmöglichkeiten, ob Strand, Wald, Wiesen und Felder, da unsere ältere Hundedame nicht mehr soweit laufen kann. Wenn denn Cora-Lee unterwegs im Wald eine Pause braucht, so nutzt Nellie sofort die Gelegenheit Löcher in die Erde zu buddeln und das mit einer ganz besonderen Hingebung. Zu schon zu sehen. Wenn sie ausser Atem ist, legt sie sich daneben, kreuzt ihre Beine übereinander, atmet und schaut herum, was sich denn in der Zwischenzeit über der Erde alles so abgespielt hat. Sie buddelt nur im Wald gerne, nicht im Garten, nicht am Strand, nicht am Wegesrand.

Am Strand lass ich sie gerne laufen…. Hoch und runter springt sie an der Steilkueste entlang. Durch das Dickicht und dann immer den imaginaeren Voeglen, oder den Amseln hinterher. An anderen Strandabschnitten folgt sie ihrer Nase zu Hasenloecher. Keines der Tierbegegnungen fallen toedlich aus. Es geht ihr alleine um die Gerueche. Sollten die Gerueche zu intensiv sein, nimmt sie die Spur auf.... und so manches mal muss ich sie retten, denn dann weiss sie nicht mehr wie sie in diese Absperrung gelangte. Aber so wie ich Nellie mittlerweile kenne, denkt sie vielleicht auch "es wäre einfacher, wenn Andrea jetzt käme, um mich über den Zaun zu heben”! Wenn es ihr zu lange dauert, dann laueft sie auch zurueck um sich selbst zu befreien. Manchmal muss ich drei Minuten warten. Einmal habe ich sie mit einer kurzen Leine losrennen lassen. Prompt war sie im Dickkicht fuer lange Zeit verschwunden. Ich rief immer wieder ihren Namen, bis dann endlich Nellie auftauchte mit einer durchgebissenen Leine. Sie war hängen geblieben und zu meinem Trost: Sie weiss sich sehr wohl zu helfen.  

Andere Hunde: Hier macht sie eigentlich das, was sie eigentlich nicht mag! Wenn sie einen Hund nicht mag, es sind in unser Nachbarschaft zwei Hundedamen, ich vermute, dass sie genauso unsicher sind wie sie, laueft sie direkt auf die Nase des anderen Hundes zu.. und fängt vor ihrer Nase an zu bellen. Oft erkenne ich ihre Haltung an ihrem Katzenbuckel… und  lenke sie entsprechend ab. Manchmal mache ich auch das Gegenteil, um herauszufinden was es mit Nase zur Nase auf sich hat. Andere Hunde begegnet sie auf der höflichen Hunde-Art, von der Seite naehern und zirkeln. In fünf Monaten ist uns bis jetzt ein einziger Hund in die Quere gekommen mit dem sie ausgiebig und freudestrahlend tobte. Das war richtig schön zu sehen, jung und unbelastet  für einen Augenblick. 
Sie ist eine sehr sensible und superhuebsche kleine Maus, sehr smart, braucht viel Liebe und Zuspruch, hat ihren ganz eigenen Charakter, die wir nicht mehr missen  möchten. Wir nennen sie auch oft "unser Haus-Alarm-Hund", denn nichts entgeht ihr: Ihre Sinnesorgane sind sehr ausgeprägt, Ohren zum hören, Augen zum sehen, Nase zum riechen....auch im weitesten Sinne. Sie ist wunderbar so wie sie ist, auch wenn sie noch Zeit brauchen wird. Wir sind sehr froh, dass wir diesem einen Hund - Nellie - eine wunderbare und lebenswerte Welt präsentieren können und fuer sie die Welt sein dürfen. 

Montag, 24. April 2017

Fred (Zed) schickt Grüße aus Holland

Fred und wir haben unseren Urlaub in Holland total genossen.  Die Weite am Strand ist natürlich wunderbar zum Rennen.  Morgen geht es wieder nach Hause....es wird nicht der letzte Urlaub am Meer mit Fred gewesen sein.  LG Mechthild und Christian. ...und Fred

Sonntag, 23. April 2017

Skype mit Everest verwechselt

vor ein paar Tagen berichtete ich darüber, das Skype in der Klinik ist mit Verdacht auf Leishmaniose, es ist aber Everest und nicht Skype. Ich habe nun das Blutbild vorliegen und Skype ist nicht positiv getestet worden. Die kleine Maus hat ja schon Interessenten, diese hätten Skype aber auch mit einem positiven Ergebniss adoptiert. Everest wird nun behandelt und nach der Behandlung erneut getestet. Die Chancen das Everest na h der Behandlung negativ ist, stehen bei einem so jungen Hund sehr hoch. Jetzt wünschen wir uns tolle Menschen für sie.

Donnerstag, 20. April 2017

Roma die kleine Maus

Guten Morgen Frau Holzwarth,

den Wunsch nach Bildern von Roma komme ich gerne nach. Die Fotos sind im März entstanden, in den ersten Tagen mit wärmender Sonne.

Die kleine Maus liebt es im Teich die Frösche aufzuspüren und ins Wasser springen zu sehen .. oder besser gesagt zu hören .. :-) .. Highlight ist dann allerdings wenn die drei zu dritt im Garten toben.. da bleibt kein Grashalm mehr da, wo er vorher war ..:-) .. 

Ach so .. die fehlende Ohrspitze ist übrigens nicht in Deutschland abhandengekommen, die muss noch irgendwo in Spanien sein ..:-) ..  


ansonsten ist die Maus gesund, hat sich super eingelebt und hält hier die ganze Gruppe auf Trab - incl. der Katzen - .. die sie heiss und innig liebt .. :-) .. oder besser gesagt, die Katzen sie! .. 

Ganz liebe Grüße!
Silke 

Montag, 17. April 2017

Skype über Ostern in der Tierklinik

Skype musste in die Klinik, sie hat eine Anämie und wir vermuten die kleine hat eine Leishmaniose. Mittwoch wissen wir mehr.....
........jetzt wo sie Interessenten hat :-(

Freitag, 14. April 2017

Liebe Grüße von Maya und Luna

Hallo Sabine

Nachträglich noch die versprochen Bilder von Luna und Maya.
Ich bin mit beiden in der Hundeschule aktiv. Besser gesagt mit Luna. Maya kann ja einiges, aber trotzdem nimmt sie auch noch an dem Training teil. Es macht ihnen richtig Spaß und man sieht auch, das sie gefordert sein wollen. Zur Zeit hat Luna noch Einzelunterricht. Ich denke, in 2 Wochen kann sie in den offenen Kurs. Sie üben oft und gerne, wie Du auf einigen Fotos siehst, am liebsten das Suchspiel bei uns auf der Wiese. Beide sind wie verrückt danach!!
Luna wird mittlerweile immer sicherer, aber ihre Ängstlichkeit wird sie wohl nie ganz verlieren.

LG
Gisela mit Maya und Luna





Donnerstag, 13. April 2017

Gestern wurde unsere Omi also 16!!!

Liebe Sabine!

Wir kennen uns nicht. Ich habe im Juni 2002 meine Hündin bei Antje in Barcelona abgeholt. Sie war als "Dolo" auf der Homepage vorgestellt, weil sie bei Dolores auf Pflegestelle war. Diese hatte sie "Oliana" genannt, nach dem Ort, aus dem sie kam. Antje hatte den Namen als "Oleana" verstanden. So heißt sie bis heute. Mein Vater hat als Eselsbrücke für den Namen die Konsonanten verdoppelt: olle Anna. Das ist sie nun wirklich. Vor 15 Jahren war das noch eine Unterstellung. ;-)

Unser Tierarzt brauchte für sein Computersystem in der Praxis ein Geburtsdatum. Dieses haben wir auf den 04.04.2001 festgelegt. Gestern wurde unsere Omi also 16!!!

Im letzten Jahr haben wir noch Geburtstagsfotos gemacht, wie sie durch unseren Garten flitzte


Nun ist sie merklich alt, flitzt weniger, schnuffelt mehr und schläft viel. Die Augen sind nicht mehr die besten, die Ohren übermitteln fast keine Signale mehr. Es wachsen doofe Warzen. Aber Spaziergänge sind weiterhin toll und wie sie sich eine Karotte erbettelt, hat sie auch nicht verlernt. ;-)
Diese beiden Bilder sind von gestern.

 Schnuffel- und "Ich-flitze-mal-schnell-rein"-Bilder von heute.

Unten Oleana als "Dolo" auf dem Vermittlungsfoto.
Rechts die alte Dame mit der grauen Schnauze (die man nur im direkten Vergleich wahrnimmt - der ehemals schwarze Grinsemund ist ganz weiß geworden).

Liebe Grüße Steffi