Dienstag, 18. Oktober 2022

Lita Pflegestellen-Update

 Die kleine Lita ist jetzt genau einen Monat bei mir als Pflegehund. 

Ihre Augenoperation hat Lita prima überstanden- Lita hat keine schmerzen mehr und blüht auf.

Anfangs zeigte Lita keine Akzeptanz meinen zwei Hunden gegenüber- geschuldet ihren Schmerzen und einer starken Unsicherheit. Mit viel Training, Sicherheit, Geduld und Einfühlungsvermögen, schon in dieser kurzen Zeit, ist Lita in dem kleinen Rudel angekommen und vollständig integriert.

Fremden Hunden gegenüber zeigt Lita nach wie vor noch ihre ablehnende Unsicherheit. 


Lita ist ein ausgesprochen verschmuster, offener und abenteuerlustiger Charakter- mit viel Freude am Leben.


Erstaunlich sicher bewegt Lita sich auch in neuen Umgebungen, sodass ihre Blindheit nach kurzer Zeit gar nicht mehr so auffällig ist.


Lita erhält wöchentliche Physiotherapie-Stunden und diese genießt sie sehr.










Wenn Sie die kleine Lita kennenlernen möchten, dann freuen wir uns auf Ihren Besuch.

Montag, 15. August 2022

Manchmal ist es ein langer Weg, aber es lohnt sich nicht aufzugeben!

Manchmal ist es ein langer Weg, aber es lohnt sich nicht aufzugeben!


Wir hatten bereits zwei Hunde von „Tiere in Spanien e.V.“ adoptiert, Buffy und Bolle. Vor 5 Jahren entschieden wir uns, uns als Pflegestelle für den Verein zur Verfügung zu stellen. Ich sah, dass Dackelmix Tanit ihr Zuhause wieder verlieren sollte und sprach mit Sabine. Es passte natürlich gut, dass wir auch im Norden wohnten, so dass Tanit keine lange Reise hatte. Tanit, die mittlerweile Funny hieß, wurde schweren Herzens bei uns abgegeben. 

Es zeigte sich schnell, dass Funny durchaus so einige Baustellen hatte. Sie stellte sich als kleiner Kontrollfreak heraus und Alleinbleiben war ein Problem. Wir hatten die ersten Tage während unserer Abwesenheit eine Kamera aufgestellt und mussten sehen, dass Funny während ich arbeiten war 4 Stunden am Stück auf dem Sofa saß und wütend vor sich hin brüllte, während unsere anderen 3 Hunde sich genervt in ihre Körbchen verzogen. Vernünftig an der Leine gehen war zu Beginn auch noch deutlich ausbaufähig. Zudem knurrte sie am Fressnapf und attackierte immer wieder unsere anderen Hunde, besonders die kleine Buffy. Es flogen so die Fetzen, dass ich mit einem Besen zwischen den beiden kleinen Hunden stand und Funny noch um mich und meinen Besen herumprügelte bis Buffy blutige Ohren hatte. Auch bei den Rottweilern im Vorbeigehen mal eine Fellprobe nehmen, fand Funny durchaus in Ordnung.  Unseren Kater Charly hielt sie ebenfalls für Futter auf 4 Pfoten, obwohl sie eigentlich katzenverträglich sein sollte. Funny sollte ein Problem mit Kindern haben (den Maulkorb bekamen wir zum Hund gleich dazu), es zeigte sich aber, dass sie generell ein Problem mit lauten Menschen und Distanzlosigkeit hatte. Zecken entfernen, anleinen, Krallenschneiden und so weiter musste erstmal geübt werden. Mal eben Staub saugen war ein Problem, denn Funny biss in den Staubsauger. Zudem war Funny einfach nur laut, aber zum Glück haben wir ein freistehendes Haus. 

Nach einigen Tagen hatten wir dank Funny beide Bisswunden an den Händen und eine Ehekriese und beratschlagten, ob wir uns und unseren anderen Tieren das wirklich antun wollten. Aber wo sollte denn dieser Hund hin? Jeder Hund hat ja auch nette Seiten und eine Chance verdient. Also entschieden wir uns, diese Situation zu managen und die Herausforderung Kampfdackel anzunehmen. Dass Funny so schnell nicht vermittelt wird war uns ziemlich schnell klar.

 Wir hatten nun also bei uns nun eine emotionsflexible Schnappschildkröte mit „special Effekts“! Funny hatte bei uns relativ schnell den Spitznamen „die Knurrwurst“!

Funny war also alles andere als ein kleiner unkomplizierter Hund. Wir starteten also als erstes mit dem Maulkorbtraining, denn vor dem hatte sie Angst! Leckerli rein und aus dem Mauli füttern. Nach einer Woche ging das prima. Auch das Anziehen des Halsbandes übten wir mit Leckerlies (dem Fell nach zu urteilen trug sie bisher ihr Halsband auch in der Wohnung immer. Regeln, wie vor dem Napf warten, bis wir den freigeben, musste sie von Anfang an mitmachen. Ruhe und Konsequenz war gefragt. Als erstes schaffte es Funny dann doch sich mit unseren vorhandenen Hunden zu arrangieren. Und auch klein Buffy schaffte es, sich gegen Funny mal durchzusetzen.

Funny besuchte mit uns und den anderen regelmäßig eine Hundeschule. Sie machte gut mit…. wenn sie Lust hatte …. und wir die richtigen Leckerli! Etwas Agility oder Flyball tat Funny ganz gut. Auf den Spaziergängen lernte Funny, dass nicht sie die Situation regeln musste. Wenn uns jemand entgegen kam, hatte sie am Rand mit den anderen Hunden zu warten, bis die Person (egal ob mit oder ohne Hund) an uns vorbei ging. Da ich mich dabei vor sie stellte und abschirmte und unsere anderen Hunde ebenfalls geduldig warteten, ließ ihre Leinenaggression mit der Zeit nach. Natürlich ist es bei einem nicht ganz einfachen Hund nur eine Frage der Zeit, bis man von fremden Hundehaltern ungefragt mit unqualifizierten Ratschlägen zugequatscht wird. Wir ließen diese an uns abprallen und setzten unser Training fort.

Eine große Hilfe war unsere Rottihündin Ajda. Sie gab Funny Sicherheit und zeigte ihr, dass man kommunizieren kann, ohne gleich sein tierisches Gegenüber zu fressen. Die beiden spielten auch ganz nett miteinander und Funny fing an sich an das Rudel zu gewöhnen. 

Im Flur steht bei uns eine große Hundebox. Die diente Funny als Rückzugsort, wenn sie mal zur Ruhe kommen wollte.

Mit Funnys generellen Aggressionen kamen wir aber nicht wirklich weiter. Merkwürdig war, dass sich diese zum Nachmittag hin steigerten. Wenn ich oder auch mein Mann unser Wohnzimmer betreten wollten, kam Funny mit aufgerissenen Augen, aufgestellten Nackenhaaren und gefletschten Zähnen laut auf uns zugeschossen. Keine Frage, sie meinte es ernst. So manches Mal hatten wir gelochte Finger, denn sie war schnell! Da hat man jahrelange Rottweilererfahrung und wird vom Terrordackel aus seinem Wohnzimmer verjagt… Super!

Ich kontaktierte Sabine, da ich sie vom Tierarzt durchchecken lassen wollte. Wie sich zeigte, war das eine gute Idee!

Funnys Blutwerte waren auffällig. Da Funny immer extrem wenig trank (das berichtete mir auch schon die Vorbesitzerin) waren ihre Nierenwerte nicht in Ordnung.

Nun hatten wir einen Ansatzpunkt. Für Funny gab es nun Nierenfutter (spezielles Dosenfutter) mit einer angemessenen Menge Wasser. Funnys Verhalten besserte sich ganz langsam und das Training zeigte  Erfolge.  Dennoch hatte Funny nun nicht wirklich vernünftige Interessenten, was ja nun durchaus zu verstehen war.

Irgendwann fragte Sabine, ob ich mal darüber nachgedacht hätte, sie zu behalten. Ernsthafte Anfragen für Funny gab es die ganze Zeit über nicht wirklich. (Funny war nun schon eineinhalb Jahre bei uns!) Meine Antwort war: „Ja hab ich schon des Öfteren. Mit meinem Mann würde ich das aber dann vielleicht besprechen wollen, wenn seine von Funny gelochte Hand verheilt ist…..“ Was soll ich sagen, die Hand war verheilt und unsere Knurrwurst blieb!

In der Hundeschule nahmen wir an einem Probetraining der K9-Suchhunde teil. Fortan gingen wir mit unseren Hunden zum Trailen, was uns allen, Mensch und Hund, viel Spaß machte. Wir lernten unsere 4 Hunde nochmal von einer ganz anderen Seite kennen. 

Durch die Personensuche (Mantrailing) machte es bei Funny endgültig Klick! Fremde Menschen konnten gar nicht so schlimm sein, denn sie saßen am Ende des Trails mit dem Leberwurstdöschen. Leberwurst verbindet! 

Mit der Zeit konnte sich Funny immer mehr auf fremde Leute einlassen, sie freute sich sogar!

Einen Rückschlag erlitten wir nochmal, als unsere Hündin Ajda an Krebs starb. Sie war der Ruhepol und unser Rudel musste sich erstmal wieder komplett neu finden. 

Wir trailen nach wie vor mit unseren Hunden bei K9 und es tut uns allen gut. Ich bin sportlicher geworden und Funny hat viel mehr Selbstvertrauen bekommen.  Wir sind ein Team geworden! Funny hat mit mir mittlerweile die K9-Suchhundeprüfung in orange a geschafft. Buffy und Bolle sind die Prüfungen mit meinem Mann gelaufen. 

Was wir durch Corona wenig üben konnten, war Besuch ins Haus zu lassen, da ich durch meine Grunderkrankung immunsuprimiert bin. Bei Besuch bekommt Funny immer noch zur Sicherheit ihren Mauli auf, denn wir wollen keine Bissverletzung riskieren. Leider kann man Besuch immer wieder darauf hinweisen, dass die Hunde bitte einfach ignoriert werden. Trotz allem werden die Hunde dann doch angeschaut, vollgequatscht und bedrängt. Aber Funny meistert das mittlerweile toll. 

Ein paar Mal war meine Schwester mit ihren 3 Kindern (11 Jahre, 9 Jahre und 5 Jahre) zu Besuch. Für Funny eine echte Herausforderung! Und sie hat sie toll gemeistert und die Kinder auch! Sie hat sich als beste Freundin tatsächlich Lea (9) ausgesucht. Die beiden sind ein Herz und eine Seele! Wenn die Kinder kommen, braucht Funny ihren Mauli nur kurz am Anfang. Wenn Ruhe eingekehrt ist, klappt es auch im Haus ohne.

Manch einer meint jetzt vielleicht, der Hund sei nun doch kinderverträglich. Das stimmt so nicht. Funny vertraut Personen, die sie kennt. Ich sag immer: Ein Hund ist kinderlieb, wenn das Kind hundelieb ist! Damit meine ich, dass es zwischen Hund und Kind gut funktionieren kann, wenn das Kind gelernt hat sich an Regeln zu halten und sich zurückzunehmen. Keines der drei Kinder schmeißt sich auf unsere Hunde und umarmt sie von oben, keines der Kinder geht an einen schlafenden Hund, und so weiter. Die drei hören auf Erklärungen und sind in der Lage diese umzusetzen und sie haben einfach gelernt Rücksicht zu nehmen. Aber Funny weiß, wenn jemand (egal ob Kind oder Erwachsener) zu distanzlos ihr gegenüber ist, greife ich rechtzeig ein. Manchmal denkt man vielleicht, dass das ein oder andere Verhalten des Hundes nervt, aber man sollte sich auch immer mal fragen, was nervt den Hund vielleicht an uns?

Funnys Entwicklung hat echt lang gedauert, aber die Arbeit hat sich gelohnt. Auch eine kleine Knurrwurst kann, wenn man ihr die Zeit gibt und bereit ist selbst dazuzulernen, der beste Hund der Welt sein!

Liebe Grüße, Tina und Michael Hoth.
























Abschied von Charly

 Lieber Charly ,


Am 08.01.2008 wurdest du Teil unserer Familie .

Hast unser Leben von Anfang an bis jetzt auf den Kopf gestellt. Mit deiner verspielten doch auch Tollpatschigen Art hast du uns direkt alle um den Finger gewickelt. 

Und das wusstest du nur zu gut zu deinen Gunsten auszunutzen :) 

Als dann auch noch deine  Spielkameradin Luna dazu gekommen ist war es vorbei mit Ruhe :) 

Ihr Zwei wart bis zum Ende ein Super Team .


Leider mussten wir dich 

Am 12.08.2022 schweren Herzens gehen lassen .

Dort wo du jetzt bist , bist du nun endlich Schmerzfrei und kannst wieder die Kleine Flitzpiepe sein  die wir so sehr Lieben.


Wir lieben und werden dich nie Vergessen !!


Michael , Martina , Sarah,  Vanessa mit Luna




Dienstag, 2. August 2022

Abschied von Lizzo

 Lizzo kam am 05.02.2022 nach Deutschland auf seine Dauerpflegestelle.


Guten Morgen Sabine, 

ich habe sehr traurige Nachrichten, wir mussten den kleinen Lizzo gestern gehen lassen. Die vermeintliche Verstopfung wurde anscheinend vom Krebs ausgelöst. Lizzo konnte weiterhin alleine kein Kot mehr absetzen und erbrach. Dann ging alles recht schnell, Sonntag hatte er schon erste Wassereinlagerungen im Halsbereich. Gestern hatten wir den Termin zur Nachkontrolle beim Tierarzt. Die Verschlechterung innerhalb von 24 h war dramatisch, er konnte als ich meine Mama und Lizzo abholen wollte schon nicht mehr aufstehen, er war komplett aufgeschwemmt. Die Tierärztin hat ihn dann erlöst. 

Wir sind sehr traurig, das Lizzo nicht mehr Zeit bekommen hat. Er war so ein lustiger Lebensfroher Hund und hat sich seine schwere Erkrankung bis zum Schluss nicht anmerken lassen. Meine Mama vermisst ihn sehr, er war ja bei allem dabei. Ich bin glücklich das ich so einen tollen Hund kennenlernen durfte.

Ich werde dir die Tage alles zukommen lassen (Rechnungen, Todesbescheinigung und noch ein paar Bilder).

Wir haben noch Antibiotika und Kortison von Lizzo. Könnt ihr das noch verwenden? Dann würde ich es euch zukommen lassen.

Liebe Grüße



Wir, das Tiere in Spanien Team, möchten uns nochmal ausdrücklich bei der Pflegefamilie bedanken. Lizzo wurde bedingungslos geliebt und medizinisch gut umsorgt. Die letzten Monate durfte Lizzo die Liebe einer eigenen Familie spüren. 

DANKE! 













 

Dienstag, 26. Juli 2022

Badespaß und Abkühlung

Dank einer lieben Spende von mehreren Bademuscheln, haben auch unsere kleinen einen tollen Badespaß.  


Wir und unsere Fellnasen möchten uns recht herzlich für diese Spende bedanken!

Sonntag, 29. Mai 2022

"Es waren einmal zwei wunderschöne Podenco-Brüder - Josep und Joan..."

 "Es waren einmal zwei wunderschöne Podenco-Brüder - Josep und Joan..."

 

Ja, so beginnen Märchen, und für die beiden Brüder ging ein solches in Erfüllung !

 

Die beiden wurden, als sie ungefähr 5 Monate alt waren, alleine in einem Wald gefunden, und lebten seither in einem Tierheim von Tierschutzkolleginnen von uns. Die Jahre vergingen, man kümmerte sich gut um sie, fand aber keine Familie, die sie adoptieren wollte. Und irgendwann dann... schwups... waren 8 Jahre (!) vergangen, und die beiden warteten noch immer... Man wollte nicht, dass die beiden lieben Brüder bis zum Ende ihres Lebens ihre Zeit dort verbringen müssen, und wir wurden um Vermittlungshilfe gebeten. 

 

Ja und dann endlich wurde zuerst Josep von lieben Menschen auf unserer Homepage entdeckt. Sie nahmen Kontakt mit uns auf, eine Vorkontrolle wurde gemacht und schon kurze Zeit später durfte Josep sich auf seine Reise in ein neues Leben machen. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie glücklich wir darüber waren, dass zumindest einer der Beiden die Chance bekam, auch endlich eine eigene Familie zu haben.

Josep lebte sich schnell ein, obwohl er bis dato nie gewusst hatte, wie das Leben in einer Familie ist. Ab und an bekamen wir Fotos von den Adoptanten zugeschickt und freuten uns immer sehr über die schönen Bilder mit einem glücklichen Josep. 

Nach einiger Zeit erhielten wir von Joseps Menschen sodann eine Nachricht, die uns die Tränen in die Augen schießen ließ, jedoch aus purer Freude: Diese habe nämlich immer wieder auf unsere Homepage geschaut und gesehen, dass sein Bruder Joan noch immer auf seine eigene Familie warten würde. Und da Josep sich so prima eingelebt hatte, wolle man nun auch Joan adoptieren und die beiden Brüder, die ihr ganzes bisheriges Leben zusammen verbracht hatten, wieder vereinen!!!!! Wir waren einfach nur noch sprachlos vor lauter Glück für die Beiden!

 

Anfang Mai war es dann endlich soweit: Auch Joan durfte sich auf seine Reise begeben und wurde liebevoll von seiner neuen Familie, aber vor allem auch von seinem Bruder Josep empfangen.

 

Ja, auch im Tierschutz werden manchmal Märchen wahr... :-)







Freitag, 13. Mai 2022

Eine Reise zu unseren Fellnasen nach Barcelona

 Eine Reise zu unseren Fellnasen nach Barcelona ❤️


Jetzt bin ich schon eine lange Zeit (15Jahre) bei Tiere in Spanien dabei. Nun war es endlich an der Zeit mir unsere Tierheime einmal vor Ort an zu schauen. Gesagt, getan. Sabine Löwenstrom unsere 1.Vorsitzende und ich beschlossen am 28.4.22 nach Barcelona zu fliegen. Sabine bereitete alles vor, besorgte uns die Unterkunft und stand mir mit Rat und Tat zur Seite. Sie ist öfters vor Ort, und kennt die Tierheime sowie alle Mitarbeiter.

Am Donnerstag, den 28.4, landeten wir im sonnigen, strahlenden Barcelona. Die Stimmung war gut und wir warteten nur kurz auf die liebe Rosa, die uns vom Flughafen abholte. 

Als wir dann in Richtung Vallirana fuhren,  konnten wir es kaum noch erwarten ins Tierheim zu kommen. 

Dort angekommen, wurden wir von allen schon erwartet und freundlich begrüßt. Doch wir hielten uns nicht lange auf, wollten wir doch alle Fellnasen sehen.

Ich kann das Gefühl gar nicht beschreiben. Alle Hunde die ich schon Wochen manche sogar Jahre von den Fotos unserer Homepage kannte, standen jetzt vor mir. 

Ein Gebell und Gejaule. Ich weiß nicht wessen Freude größer war, meine oder die der Fellnasen.

Unglaublich, ich war da....❤️

Rosa zeigte uns das Tierheim, unsere Fellnasen, und natürlich der dort lebenden Tiere.

Wir stellten sehr viele Fragen, um die Hunde auf der Homepage noch besser beschreiben zu können. Und natürlich machten wir Filme, und unendliche viele Fotos. Wir trafen auch Tulum, Lumiere und Pimienta. Alles Fellnasen die schon längere Zeit auf unserer Homepage stehen!

Aber warum? Wir können es uns nicht erklären, einer ist toller als der andere. Liebe tolle Fellnasen, die sicher ihre Familien sehr glücklich machen werden.

Die Zeit verging wie im Fluge und schon war der erste Tag im Tierheim vorbei.

Voller Emotionen fuhren wir in unsere nette Unterkunft.

Am späten Abend trafen wir uns mit Mònica zum Tapas Essen, lecker. Ihr Tierheim in Castellbisbal, stand am nächsten Tag zur Besichtigung an.

Am nächsten Morgen, hieß es früh raus. Wir hatten viel vor. Es war strahlend blauer Himmel und die Sonne schien. Die Stimmung war dem entsprechend hervorragend. Los ging es ins Tierheim zu Mònica.🥰

Wir wollten ja viele gute Fotos und Filme  machen. Das sind Dinge zu denen die Mitarbeiter eigentlich weniger Zeit haben, die für die gute Vermittlung aber entscheidend sind. 

Mònica war so lieb und erzählte uns zu jeder Fellnase eine Geschichte. Was auch nicht immer so einfach war, wir trafen auch Hunde, die das Tierheim wohl nicht mehr verlassen werden, weil sie aus unterschiedlichen Gründen unvermittelbar sind. 🥲

Und so vergoss ich das eine oder andere Tränchen.

So wie der erste Tag flogen auch die anderen dahin. Viele Hunde haben wir persönlich kennenlernen dürfen.

Zu unserem Highlight gehörte auch, das aussuchen der Namen für die neuen Welpen.

Ich denke das haben wir gut hinbekommen.🥰

Wie süß und klug sie schon sind! Und das sind ja fast alle Hunde dort, und darum ist es um so schlimmer, dass sie dort eingesperrt sitzen müssen. Dabei geben sich die Mitarbeiter alle Mühe ihnen das Leben dort so angenehm wie möglich zu machen.

Alle Mitarbeiter leisten dort so viel Großartiges. Die Tierheime sind

 sauber und ordentlich. Die Mitarbeiter machen Werbung, nehmen an Ausschreibungen teil, um Gelder oder andere Spenden zu bekommen, gehen in Schulen und betreiben Aufklärung und haben Gassigänger. Sie warten nicht nur auf Hilfe , sondern packen auch selber an. 

Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei und wir mussten zurück nach Deutschland. Es war eine wundervolle Zeit. Ich habe so viel dazu gelernt, warum, weshalb, wieso manche spanische Fellnase vielleicht doch anders reagiert. Viele Dinge werde ich im Umgang mit Hunden jetzt noch etwas anders machen. 

Ich danke den gesamten Tierheimteams, die uns als einen Teil von ihnen aufgenommen haben. Wir hatten tolle Tage mit den lieben Tieren und Menschen.

Und natürlich danke ich Sabine, die mich jeden Tag und zu jeder Zeit überall hingefahren, und mir einen unvergesslichen Geburtstag bereitet hat.

Ich denke, es war nicht das letzte Mal das ich dort war. Danke für alles.


Katrin